Maison de la Vanille - Vanille Sauvage de Madagascar EdT, 100 ml
Preis: 58,00 EUR
(Grundpreis: 58,00 EUR / 100 ml)
Art. Nr.: MDV105
Hersteller: Maison de la Vanille
La Maison Vanille Sauvage de Madagascar - warmes Sandelholz und entspannender Lavendel betonen die weiche und kuschelige Vanillenote in diesem feinen und eleganten Duft. Eine fesselnde Mischung aus Kräutern und holzigen Noten erinnern an die Frische einen Waldes am frühen Morgen. Wie eine Kaschmirdecke umhüllt uns die Vanille um Kälte abzuwehren. Kopf: Bergamotte und Lavendel Herz: Koriander, Geranium und Zistrose Basis: Vanille, Sandelhölzer, Weihrauch und Vetiver.  Vanille - Das göttliche Gewürz... Ursprünglich war die Vanille-Pflanze, eine weiß blühende, an Bäumen hochrankende Orchidee, in Mexiko beheimatet. Bereits die Azteken verfeinerten mit den getrockneten Fruchtkapseln ihre aufputschenden Schokoladengetränke. Die Spanier brachten die Schoten im Jahr 1520 nach Europa und bald lechzten die Mitglieder diverser Königshäuser nach dem Gewürz, um es heißer Schokolade, Desserts oder Parfums beizumischen. Jeder Versuch aber die Pflanze anders als in Mexiko anzubauen, scheiterte zunächst kläglich. Denn nur Kolibris und Bienen einer speziellen Art sind in der Lage, die Blüten der Vanille-Orchidee zu bestäuben. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte ein Feldarbeiter auf der französischen Insel La Réunion, dass es auch möglich war, die Pflanze per Hand zu befruchten. Sein Trick: Mithilfe eines Kaktusstachels bog er die Membran zurück, die in der Blüte Pollen und Stempel voneinander trennen. Bis heute gibt es zu dem Verfahren keine Alternative. Tausende von Arbeiterinnen durchforsten auch heute noch auf Madagaskar, Tahiti oder den Antillen in den noch kühlen Vormittagsstunden die Vanilleplantagen nach sich öffnenden Blüten. Sie müssen sich beeilen: Wird die Blüte nicht bestäubt, bevor die Mittagssonne brennt, verwelkt sie und fällt ab. Die Verarbeitung:  Nicht minder aufwendig ist der Verarbeitungsprozess. Damit die grünen Schoten, die acht Monate später an den Pflanzen hängen, ihr intensives Aroma entwickeln können, werden sie nach der Ernte mit heißem Wasser überbrüht, in Jutesäcke oder in Tücher gewickelt, um in einer verschlossenen Kiste zum schwitzen gebracht zu werden. Anschließend trocknen die Kapseln auf Holzgestellen und wandern dann erneut in den Schwitzkasten. Zwei bis drei Wochen lang wird die Prozedur täglich wiederholt; erst danach ist die Vanille bereit für den Export. Kein Wunder also, dass Vanille, die auch als „Königin der Gewürze“ bezeichnet wird, nach Safran das zweitteuerste Gewürz der Welt ist. Die Wirkung: Der Vanille werden verschiedene medizinische Wirkungen zugeschrieben. Sie soll beruhigend auf die Nerven wirken und Abgeschlagenheit bekämpfen. Auch allgemein kräftigende Wirkungen werden der Vanille nachgesagt. Insbesondere soll sie auch aphrodisisch wirken. In der Tat ist der Hauptwirkstoff Vanillin chemisch verwandt mit den menschlichen Pheromonen.
|