Robert Piguet - Bandit Eau de Parfum, 100 ml

Robert Piguet - Bandit Eau de Parfum, 100 ml
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Bandit war der erste Duft, den das Haus Robert Piguet vorstellte. Kreiert von Germaine... mehr
Produktinformationen "Robert Piguet - Bandit Eau de Parfum, 100 ml"

Bandit war der erste Duft, den das Haus Robert Piguet vorstellte.

Kreiert von Germaine Cellier und lanciert im Jahr 1944, handelte es sich dabei um die erste Chypre-Komposition für Frauen, die rauchige und Leder-Aromen umfasste. Dieser provokante Duftklassiker verbindet heißblütig exotische Leder, Hölzer und Gewürze mit Jasmin und Rose.

Er verfügt über eine sinnliche Basis aus Vetiver, Patchouli und Moschus. Bandit wirkt zunächst wie ein äußerst präziser Duft, ein Eindruck, der sich schnell in der exotischen Hitze von Jasmin, Rose und Tuberose verliert.

Die Basisnoten aus Leder und Hölzern verleihen der gesamten Komposition einen Hauch von augenzwinkernder Exzentrik.

Kopf: Bergamotte, Gardenie, Aldehyde

Herz: Jasmin, Gewürznelke, Rose und Iris

Basis: Moschus, Castoreum, Patchouly, Vetiver, Ambra, Leder und Hölzer.

Sie nannten ihn den „Prinz der Mode“: Robert Piguet galt als der Pariser Modeschöpfer schlechthin. Dabei war der jüngste Sohn einer angesehenen Bankiers- und Politikerfamilie ursprünglich Schweizer, geboren in der Kleinstadt Yverdon im Kanton Vaud.

Mit 17 Jahren begann er mit dem Skizzieren von Modeentwürfen, die er bald an einige große Häuser der Haute Couture – darunter Poiret und Redfern – sandte. Gegen den Widerstand seiner Familie verließ er seine Heimatstadt, um mit 19 Jahren nach Paris zu gehen und dort seinen ersten Salon am Quai Malaquais zu eröffnen.

Später, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, residierte er am Rond Point der Champs Elysées, der glamourösen Adresse der wichtigsten französischen Modehäuser.

Robert Piguets Kreationen galten als der Inbegriff von Eleganz und meisterhafter Präzision. Seine Modekollektionen waren ebenso berühmt wie seine Parfums. Bandit, seinen ersten Duft, kreierte er 1944 kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Eine Freundin des Couturiers beschrieb ihn als „machtvoll leidenschaftlichen Duft, wie geschaffen für einen Banditen“. Robert Piguet nahm die Anregung auf, vermutlich nicht zuletzt, weil es ihn amüsierte, dem guten Ruf seines Familiennamens ein Wort wie „Bandit“ zur Seite zu stellen. Wie zu erwarten war, protestierte der Vater heftigst gegen diese Entscheidung – allerdings, ohne Gehör zu finden.

Drei Jahre später, im Jahr 1947, trat Fracas ins Rampenlicht. Bei der Komposition dieses Parfums für eine „geheimnisvolle Frau, deren Gegenwart stets einen Hauch von sinnlicher Tuberose hinterlässt“ dachte Robert Piguet an Edwige Feuillère, eine berühmte französische Schauspielerin seiner Zeit.

Sowohl Fracas als auch Bandit trugen die kreative Handschrift von Frankreichs erstem weiblichen Parfumeur, der legendären Germaine Cellier. Piguets Kundenkreis war ebenso illuster wie seine Entwürfe, und sein Einfluss in der Welt der Mode war beachtlich.

1950 kreierte Robert Piguet seinen letzten Duft und gab ihm den Namen einer indischen Stadt: Baghari ist ein komplexes Parfum auf der Basis von Zentifolie, Damaszener-Rose, ägyptischem Jasmin, Amber und Schwertlilie.

Das Haus Piguet schloss 1951 seine Pforten. Der Couturier starb zwei Jahre später mit nur 54 Jahren. Seine einzigartigen Düfte hingegen leben bis heute fort und geben Zeugnis von der visionären und zeitlosen Eleganz ihres Schöpfers.

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