_quando_rapita_in_estasi_ Extrait de Parfum

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Produktinformationen "_quando_rapita_in_estasi_ Extrait de Parfum"

 

_quando_rapita_in_estasi_ - in holziger Akkord mit Weihrauch, der von der Oper "Lucia di Lammermoor" von Gaetano Donizetti inspiriert wurde. 

Es ist die meisterhafte Interpretation der Wahnsinnsszene durch Maria Callas, zwischen dem Hirngespinst einer zerstörten Zukunft und den Grenzen des Wahnsinns, welches dieser Duft widerspiegelt. Der Parfümeur Filippo Sorcinelli wollte die verschiedenen Zustände, die sie in dem Werk durchläuft, wiedergeben. Das Mysterium von Weihrauch und Zedernholz, macht der Sinnlichkeit von Pfirsich und Nelke Platz. 

Schließlich beschreibt der starke Charakter von Patchouly, Tonkabohne und Fir Balsam dunkle und intensive Emotionen.

Kopf: Weihrauch, Zedernholz, Lily of the valley

Herz: Nelke, Myrrhe, Pfirsischherzen

Basis: Weihrauch absolue, Vetiver, Fava Tonka, Fire Balsam, Labdanum, Patchouly, Vanille sur

Die Bühne ist dunkel. Dies ist der Moment, in dem Maria Callas die Szene betritt, nachdem sie sich geschminkt hat. Eine außergewöhnliche physische Erscheinung, mit diesen großen Augen in einem Gesicht mit hohen Wangenknochen. "La divina", stark in der Öffentlichkeit und zerbrechlich im Privaten.

Das Bühnenkostüm ist beeindruckend und elegant, mit seinen Bewegungen wird es selbst zur Musik, es duftet nach Labdanum und Vanille und schüttelt Gesichtspuder. Pierpaolo Pasolini definiert die Figur dieser Frau als "zeitlos, archaisch und mythisch", die das Theater zu einem sicheren Ort gemacht hat, einem Schutzraum, in dem nur die Kunst erlaubt ist.

Der Wahnsinn von Opium, Tonkabohne und Balsamico-Tanne ist die Grundlage dieser Geruchsskulptur. Und angesichts dessen wird jeder ohnmächtig und fühlt einen dumpfen Schmerz, einen scharfen Schmerz, fast eine Melancholie des Pfirsichherzens, das sich in der Einsamkeit erwärmt. Der Wahnsinn ist eine fast perfekte Welt aus Verletzungen, die unweigerlich Narben in den duftenden Furchen der Maiglöckchen hinterlassen.

Es ist ein Moment, in dem du auf der Bühne stehst, aber daran denkst, in einem dunklen Gebäude eingeschlossen zu sein, das darauf wartet, von dir und deinem Leben gewärmt zu werden.

Filippo Sorcinelli, Gründer und Co-Direktor des Maison Unum, wurde in Mondolfo (Italien) geboren. Nach seinem Masterabschluss in Bildender Kunst in Fano arbeitete er mit zahlreichen zeitgenössischen Künstlern zusammen. Parallel dazu studierte er Musik am Päpstlichen Institut für Kirchenmusik in Rom. 

Er ist künstlerischer Leiter zahlreicher Musikfestivals und hat auch an internationalen Ausstellungen teilgenommen, u. a. im Musée du Louvre.

2001 gründete Filippo Sorcinelli lavs, eine Werkstatt, die liturgische Gewänder und Gegenstände für den katholischen Gottesdienst herstellt. parallel dazu gründete Filippo das Parfümhaus unum, dessen erster Duft, "lavs", von den heiligen Ölen der Chrisam - Messe inspiriert ist, die zur Parfümierung der Ornamente der heiligen Gewänder verwendet werden. Später erweiterte Filippo die Kollektion um weitere Düfte, die immer von der weihrauch-holzigen Welt der italienischen Kirchen inspiriert sind.

Filippo Sorcinelli ist ein italienisches Multitalent und Aktionskünstler. Schon mit 13 Jahren spielte er als Organist in den Kathedralen von Fano, Rimini und San Benedetto del Tronto. Später studierte er am Päpstlichen Institut für Kirchenmusik und nahm an renommierten Musikfestivals in Italien teil. 

Im Jahr 2001 verband er Kunst und Religion, indem er ein Atelier für Haute Couture des Klerus gründete und die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus zu seinen Kunden zählte. 2013 war er Mitbegründer von "UNUM", inspiriert von der gotischen Architektur, einer Kollektion von 12 aktuellen Düften, die kostbare Weihrauchsorten und mythische Rosen mischen, um die zeitlose religiöse Atmosphäre des Vatikans nachzuempfinden.

Wie lautet Dein Motto?

Filippo Sorcinelli: "Die Materie. Die Forschung an den Materialien."

Was ist Deine früheste olfaktorische Erinnerung?

Filippo Sorcinelli: "Erstens der Geruch der Weihrauchkörner, die ich als Chorknabe mahlen musste, und zweitens das Holz, das mein Vater in seiner Holzwerkstatt neben dem Zimmer, in dem ich Klavier lernte, bearbeitet hat."

Du bist ein Künstler, der in mehreren Künsten arbeitet: Musik, Fotografie etc. Warum hast Du Dich für ein Parfum entschieden?

Filippo Sorcinelli: "Parfüm ist auch ein künstlerisches Mittel, wie die Musik braucht das Parfüm keine bildlichen Bezüge. Parfüm ist Kunst für den Geruchssinn".

Du spielst die Orgel - was macht dieses Instrument für Dich so besonders attraktiv?

Filippo Sorcinelli: "Im Alter von fünf Jahren fiel ich fast in Ohnmacht, als ich einer Orgel lauschte. Nach einigen Jahren der Ausbildung kann ich sagen, dass ich die französische Musik des 19. und 20. Jahrhunderts sehr mag, aber jetzt bevorzuge ich eine musikalische Form, die mich frei fühlen lässt, ohne Noten oder Partituren - also die Improvisation."

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